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Besuch

Das Schwesterkind war zu Besuch (natürlich mitsamt Mama und Papa) und wir haben die nähere Welt erkundet und uns gegenseitig weise Ratschläge erteilt.

Zunächst stand ein Besuch im Frankfurter Zoo auf der Tages Ordnung, wo die erste Enttäuschung darin bestand, daß man die Tiger nicht streicheln durfte.

Krokodile

Hier sind wir gerade dabei die Krokodile (nicht im Bild) zu begutachten. Es wurden vom Schwesterkind erhebliche Zweifel an der Authentizität der Krokodile laut, da sich diese nicht bewegten. Eine vorgeschlagene Validierung derselben scheiterte an einem zur Verfügung stehenden Stock mit dem man diese dann hätte stupsen können.

Es wurden Theorien aufgestellt inwiefern sich Krokodile wohl als Reittiere eignen mögen.

Seelöwen

Die Fütterung der Seelöwen führte zu Assoziationen zur Fütterung von Enten die durch das Schwesterkind im heimischen Stadtpark schon durchgeführte wurde. Mir wurde glaubhaft versichert daß dies bei den Enten ebenfalls analog zu den Seelöwen zur Durchführung diverser Kunststücke geführt hat.

Zur allgemeinen Enttäuschung führte der Frankfurter Zoo keine Elefanten, was als relativ bitter zu betrachten ist. Jeder Zoo der etwas auf sich hält sollte Elefanten im Programm haben.

Meiner durchaus authentischen Versicherung, daß es hier grundsätzlich Elefanten gäbe, diese aber während der Sommermonate zur Erholung in Spanien weilten, wurde allenthalben kein Glaube geschenkt.

Abschied

Am Ende wurde mir dann vom Schwesterkind noch erläutert, daß ich meine besten Zeiten wohl schon hinter mir hätte. Dennoch: Ich mag den kleinen Grashüpfer wirklich sehr, sehr gerne.

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Ironie

Ich war heut’ beim Proktologen in Darmstadt.

Haha!

Wo sonst?

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Griechischer Wein…

Griechenland geht’s schlecht und das ist nun seit der Antike eigentlich nichts grundlegend Neues. Neu ist, daß sie nun auch noch uns Barbaren aus dem Norden mit in ihr Elend hinein ziehen.

Es ist also in unserem eigenen Interesse wenn wir den Griechen nun helfen. Nur wie helfen, wenn man egoistisch wie man nun mal ist selbst auf nichts verzichten mag? Die Lösung liegt auf der Hand: griechisch konsumieren. Das hilft den Griechen und man hat selbst noch was davon.

Statt Kirschwasser kauft man sich eine Flasche Ouzo, staat Edemar gibt es Feta. Wenn jeder nur einmal die Woche zum Griechen essen geht dann wäre vom Umsatz Griechenland in kürzester Zeit saniert. Gut, versteuert wird bei uns, aber das ganze Geld daß die Griechen hier machen tragen sie doch wie ihre Eulen direkt wieder nach Athen. Denken Sie mal nach, am besten bei einem Glas griechischen im Restaurant Thessaloniki/Hellas/Odysseus/Suflaki direkt um die Ecke.

Ja überhaupt der griechische Wein, von dem wusste ja schon Udo Jürgens zu singen. Also öfter mal Gyros statt Döner. Es ist nichts persönliches liebe Türken, es ist halt nur so, daß uns die Griechen mit dem Euro finanziell näher stehen als Ihr.

Es ist ja nicht so, daß wir nicht mehr würden, wenn wir noch könnten, aber wir dürfen ja nicht mehr, also Griechenland in eine priviligierten Partnerschaft, so wie wir für Euch auch gedacht hatten, Ihr versteht schon. Im Grunde ist ja der Grieche und der Türke, historisch betrachtet, also von uns aus gesehen….ich glaube ich beende den Gedankengang hier lieber wieder.

Auch bin ich mir nicht mehr sicher ob ich noch ich noch die Motivationsplakate mit der Aufschrift “Deutsche kauft mehr beim Griechen” noch drucken lassen soll. Könnte wieder einseitig negativ ausgelegt werden, dabei wollte ich nur Griechenland an sich unterstützen.

Naja, ich schau mir vielleicht erstmal ‘Clash of the Titans’ an. Das muß an Solidarität mit Griechenland erstmal genügen.
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Nachtrag: Neue grandiose Idee: solidarisch einmal pro Tag den Satz des Pythagoras anwenden, wie wär’s?

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Abendbrot ist fertig

Abendessen

Wie ich trotz der kargen Kost so fett werden konnte bleibt mir ein Rätsel.

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