Archive for January, 2004

Haiku für einen Montagmorgen

Müde in einem Zug.
Durch die Nacht reise ich,
fort von zu Hause.

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Stimmen zum Mike

Martin H., ehemaliger Arbeitskollege: Du fährst wie eine alte Frau!

Christiane S., Bekannte: Du bist ein elender Snob!

Frau H., Lehrerin an einer süddeutschen Berufsfachschule: Herr Mike! Sie werden es in ihrem ganzen Leben nie zu etwas bringen!

Marisa N., spanische Austauschstudentin: Ich würde nicht gerade sagen verrückt, aber doch ein wenig exzentrisch.

Professor Dr. H., Vorlesung Medien und Gesellschaft, 7. Semester: Ich seh schon, sie haben da recht ambitionierte Vorstellungen. Lassen sie sich von einem gesagt sein, der den Quatsch schon hinter sich hat: das ganze lohnt sich finanziell nicht. Die Putzfrau lacht mich schon aus.

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Gloomy Sunday

Sonntag. Spät aufgestanden und trotzdem nicht richtig wach. Geärgert, daß ich bereits den halben Tag verschlafen habe. Hätte man soviel Nützliches machen können.

Brötchen geholt. Festgestellt, daß ich langsam dick werde. Zum Trotz noch einen Donut zu den Brötchen dazu gekauft. Das hast Du jetzt davon.

Zwei Stunden vor dem Fernseher gefrühstückt. Zwischendurch ruft Frank an. Beschwert sich, daß seine Frau seine Comics immer in Schränke packt, weil sie sie nicht mag. Schicksale.

Online Nachrichten gelesen. überlegt ob ich J., mit der ich letztes Wochenende aus war, anrufen soll. Zu feige.

Beschluß ins Kino zu gehen. Programm im Internet nachgesehen. Geärgert, daß der Film den ich eigentlich sehen wollte nach einer Woche bereits wieder abgesetzt wurde. überlegt nochmals in “Herr der Ringe” zu gehen, dann für “Last Samurai” entschieden. Fehler. Tom Cruise ist doof.

Nach Hause. Abwaschen, Koffer packen. Geflucht, daß man morgen wieder um 5.30 Uhr aufstehen muß.

Beschissener Tag.

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Handschriftdeutung

Der Schreiber ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ. Es fällt ihm nicht leicht, sich anzupassen.

Der Schreiber ist ein Gewohnheitsmensch. Er ist mit einer praktischen Intelligenz ausgestattet, die ihm erlaubt, rationell zu arbeiten, und zwar im Privat- wie auch im Berufsleben. Für ihn ist verbindliches Auftreten und Arbeiten selbstverständlich.

Er ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll. Im Großen und Ganzen wirkt er gelassen bis uninteressiert, wenn er aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht er seine Umwelt durch sein überschwengliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Er ist lebhaft und kontaktfreudig. Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Der Schreiber legt Wert auf eine Grunddistanz zu seinen Mitmenschen. Auch gute Kollegen müssen nicht alles wissen.

Er ist künstlerisch-handwerklich begabt – oder zumindest interessiert.

Der Schreiber ist insofern bescheiden und wenig aufdringlich, als dass er es nicht nötig hat, die Umwelt bei jeder Gelegenheit auf die eigenen Stärken aufmerksam zu machen.

[Quelle]

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